Corona-Regeln

Es gelten die 3G-Regeln.

Sie benötigen für einen Besuch einen gültigen Nachweis

  • über eine vollständigen Impfschutz,
  • eine Genesung
  • oder eine negative Testung.

UND

  • ein Ausweisdokument, für den Datenabgleich

UND

  • eine medizinische Maske.

  • 3G-Nachweise dürfen schriftlich oder digital in der App vorgezeigt werden.
  • Wir benötigen einen Ausweis, um die Daten im Nachweis mit Ihrer Person abzugleichen.
  • Ein PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein.
  • Ein offizieller POC-Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein.
  • Selbsttests werden nicht akzeptiert.

Ausnahmen:

  • Kinder unter 6 Jahren oder Kinder, die noch nicht eingeschult worden sind, benötigen keinen 3G-Nachweis.
  • Schüler:innen, die im Rahmen eines verbindlichen schulischen Testkonzepts regelmäßig getestet werden, benötigen keinen 3G-Nachweis. Diese haben aber die entsprechende Schulbescheinigung vorzuzeigen.

Testmöglichkeiten:

In der Nähe des Museums finden sich mehrere Möglichkeiten sich Testen zu lassen:

EcoCare – Lidl-Parkplatz, ca. 300 m

Sonnenapotheke – Breloher Straße 49, ca. 1500 m

Mühlen-Apotheke – Wilhelm-Bockelmann-Strasse 11, ca. 1500m

Testzentrum Heidekreis – Südseecamp Wietzendorf, ca. 16 km / auch sonntags bis 14:00 Uhr.

Bitte beachten Sie, dass möglicherweise nicht alle Teststation an Sonn- und Feiertagen geöffnet sind.

Dokumentation:

Lediglich für unsere Cafeteria und die Teilnahme an Museumsführungen müssen wir noch die Möglichkeit der Nachverfolgung der einzelnen Gäste gewährleisten.

Hygiene-Regeln

Aufgrund der Corona-Pandemie gelten bis auf Weiteres ergänzend zu den Besuchsregeln folgende Auflagen für den Besuch:

  • Der Besuch aller Innenbereiche des Museums nur mit medizinischer Maske gestattet.
  • Bitte halten Sie mindestens 1,5 m Abstand zu haushaltsfremden Personen und Mitarbeiter*innen.
  • Sollten sie erkrankt sein, verzichten Sie bitte auf einen Besuch. Halten Sie sich an die Nies- und Hustetikette.
  • Bitte beachten Sie die ausgeschilderten Personenobergrenzen in bestimmten Räumen, wie Lobby, Cafeteria und Sanitärbereich.
  • Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zum Schutz unserer Mitarbeiter:innen keine Atteste zur Befreiung der Maskenpflicht akzeptieren.
  • Wenn Sie die Angebote unserer Cafeteria nutzen möchten, sind wir verpflichtet Nachweise zur Kontaktnachverfolgung zu dokumentieren.

Objekt des Monats 08/2021

Objekt des Monats 08/2021

Beim Objekt des Monats erzählen wir die (Kurz-) Geschichte eines besonderen Objekts aus dem Panzermuseum.
Da wir uns bemühen auch besonders Stücke aus dem Depot vorzustellen, finden sich hier auch ungewöhnliche Objekte und spannende Geschichten

Zeitschrift „Signal“ 1941

Inv. Nr.: Ü 371

Propaganda in Kriegszeiten richtete sich nicht nur an die eigene Bevölkerung: Bereits im Ersten Weltkrieg gab das Deutsche Reich Zeitschriften in mehreren Sprachen heraus, welche die öffentliche Meinung im Ausland beeinflussen sollten. Im Zweiten Weltkrieg wurden diese Bemühungen intensiviert: Nicht nur das neu geschaffene „Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda“ und die „Reichspropagandaleitung“ der NSDAP waren hierfür zuständig, sondern für das Ausland vor allem das Auswärtige Amt und auch die Wehrmacht.

Die Auslandsillustrierte „Signal“ war ein reich bebildertes und viel rezipiertes Produkt der NS-Propaganda. Der Deutsche Verlag gab sie von April 1940 bis März 1945 als Sonderausgabe der „Berliner Illustrirten Zeitung“ in Zusammenarbeit mit der Amtsgruppe für Wehrmacht-Propaganda im Oberkommando der Wehrmacht und zu Beginn auch des Auswärtigen Amtes heraus. Für die Zeitschrift arbeiteten renommierte NS-Journalisten und Fotografen; der Druck und das Layout waren auf der Höhe der Zeit und orientierte sich an der US-amerikanischen Illustrierten „Life“.

Die „Signal“ war keine kostenlose Truppenzeitschrift, ihre Hauptzielgruppe waren also nicht deutsche Soldaten. Diese mussten die Illustrierte, sofern verfügbar, an Kiosken der besetzten Länder regulär kaufen. Nur wenige Ausgaben wurden kostenlos in deutsche Botschaften, Gesandtschaften und Lazaretten im Ausland verteilt. Hauptabsatzorte dieser „Sympathieoffensive der deutschen Wehrmacht“ waren das neutrale Ausland, sowie befreundete und besetzte Länder und Gebiete.

Sie erschien in der Regel zwei Mal monatlich und umfasste vierzig Seiten, mit acht Farbseiten. Auf dem Höhepunkt ihrer Verbreitung Ende 1942 lag die Gesamtauflage bei 2,4 Millionen Exemplaren. Diese hohe Zahl lag vornehmlich an den immer neu dazugekommenen Sprachausgaben, die jedoch häufig hastig herausgebracht und schlecht übersetzt waren. In der ersten Ausgabe erschien die Illustrierte noch in deutscher, französischer, englischer und italienischer Sprache, im Kriegsverlauf kamen immer weitere dazu. Bis 1945 entstanden insgesamt 25 Sprachausgaben, die zum Teil nur über eine kurze Zeit und in geringer Auflage produziert wurden. Hinzu kam der konkurrenzlos geringe Preis, den wirtschaftlich arbeitende Zeitschriften nicht erreichen konnten. Trotz hoher Verkaufszahlen und Werbeanzeigen war die Zeitschrift für den Deutschen Verlag aufgrund der hohen Produktionskosten ein Verlustgeschäft, weshalb die Wehrmacht sie subventionierte.

Der Inhalt der Hefte umfasste je nach Kriegslage von einem Viertel bis zur Hälfte militärische Themen, Propaganda zu wirtschaftlichen und sozialen Erfolgen des NS-Staates, aber auch leichte Unterhaltung wie populärwissenschaftliche Artikel, Kulturberichte und natürlich Fotos schöner Landschaften und Frauen. Das katholische Italien verbot zeitweise die Herausgabe der Zeitschrift aufgrund zu freizügiger Fotos; Versuche Rumäniens die Zeitschrift aufgrund von Propagandainhalten zu verbieten, schlugen fehl. Die Zeitschrift richtete sich an eine internationale Leserschaft, doch die Redakteure sparten nicht mit stereotypen Themen der NS-Propaganda wie rassistischen Fotoreihen und Bildunterschriften zu „Untermenschen“ und antisemitischen Texten zu „jüdischen Weltherrschaftsplänen“. Bis Herbst 1942 waren die Inhalte aller Sprachausgaben gleich, erst danach schaffte die Redaktion „Auswechselseiten“, die russischsprachige „Signal“, die sich vornehmlich an so genannte „Ostarbeiter“ und „Hilfswillige“ sowie sowjetische Kollaborateure richtete, erhielt stark abweichende Inhalte.

Auf dem Titelblatt des Heftes von November 1941 jubeln zwei Soldaten hinter einer Panzerabwehrkanone: „Sieg! Die Mannschaft einer deutschen Pak hat wieder einen Sowjet-Panzer vernichtet. (…) Sie haben beigetragen zu der Entscheidung im Osten Europas“. Von einer Entscheidung im Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion war die Wehrmacht im Winter 1941 jedoch noch weit entfernt, der erhoffte schnelle Sieg war ausgeblieben. Im Inneren des Heftes sieht man lediglich Erfolge, welche die Hoffnung auf die Einnahme von Moskau trotz der völligen personellen und materiellen Erschöpfung des deutschen Ostheeres und des Wintereinbruchs schüren sollten: Fotoserien über Trümmerhaufen sowjetischer Fahrzeuge nach der Schlacht bei Kiew, von gefangenen sowjetischen Soldaten mit erhobenen Händen und ein Bericht über ihre angeblich humane Behandlung in deutschen Kriegsgefangenenlagern: „Zwar ist ihnen sogleich nach ihrer Gefangennahme mitgeteilt worden, daß niemand erschossen würde, aber die Einflüsterungen der Politischen Kommissare (…) sitzen noch zu frisch und zu tief in ihren Hirnen, als daß sie an die Selbstverständlichkeit einer humanen Gefangenenbehandlung durch die Deutschen glauben können.“ Dazu hatten sie auch keinen Grund: Die deutsche „Anordnung für die Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener“ schloss ihre Behandlung gemäß des Genfer Abkommens aus. Die sowjetischen Kriegsgefangenen im Gewahrsam der Wehrmacht starben millionenfach; die erwähnten Politischen Kommissare gelangten häufig gar nicht erst in die Lager, da sie mit Umsetzung des Kommissarbefehls direkt nach Gefangennahme erschossen wurden. Ablenkung von militärischen Themen bot die Signal mit populärwissenschaftlichen Texten, Fotoreihen schöner Frauen verbündeter Länder und die Geschichte eines Hundewelpens, den eine Panzerbesatzung „während eines Angriffes aus einem brennenden Hause rettete“. Wer das Haus ursprünglich anzündete, wird nicht berichtet.

Nach dem Krieg konnten viele der ehemaligen „Signal“-Redakteure ihre Tätigkeit in der von 1948 bis 1992 herausgegeben Illustrierten Zeitschrift „Quick“ fortsetzen.

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