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Neuigkeiten aus dem Museum – Blogmodul.

  • Pfingsten geöffnet!

    Das Museum ist an allen Pfingstfeiertagen geöffnet, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

  • Die Tagesthemen stellen das Panzermuseum vor

    Was tut das Panzermuseum und welche Relevanz hat es in diesen Tagen? Die Tagesthemen haben ein kurzes Portrait über das Haus gemacht.

    https://www.youtube.com/watch?v=MYNtan9Bkg0
  • MEILENSTEIN DER DIGITALEN VERMITTLUNG
    Bild

    Ein großer Meilenstein für das Panzermuseum: In der Nacht vom 01. auf den 02. Mai 2022 hat der YouTube-Kanal des DPM die magische Grenze von 100.000 Abos durchbrochen. Das Panzermuseum ist damit das erste deutsche Museum, das bei YouTube eine sechsstellige Zahl an Abos erreicht.
    Warum ist das relevant? YouTube sollte für Museen von zentraler Bedeutung sein; unter anderem, weil gilt: „Mit YouTube gewinnt erstmals ein kommerzieller, nicht öffentlich kontrollierter Player eine zentrale Rolle für den Bildungsprozess von Jugendlichen. Das ist für Eckart Liebau, Vorsitzender des Rates für Kulturelle Bildung, das Ergebnis einer Studie, die im Juni [2019] veröffentlicht wurde.“[1] Die Präsenz deutscher Museen bei YouTube ist allerdings minimal: Nur wenige Museen sind überhaupt bei YouTube aktiv und nur die allerwenigsten entfalten eine spürbare Reichweite. Wir hoffen, dass das Beispiel des DPM andere Häuser anregt, diese Plattform mehr zu nutzen.

  • Objekt des Monats 04/2022

    Objekt des Monats 04/2022

    Beim Objekt des Monats erzählen wir die (Kurz-) Geschichte eines besonderen Objekts aus dem Panzermuseum.
    Da wir uns bemühen auch besonders Stücke aus dem Depot vorzustellen, finden sich hier auch ungewöhnliche Objekte und spannende Geschichten

    Nahverteidigungswaffe Wehrmacht

    Inv. Nr.: Ü 529

    Panzer sind große Fahrzeuge, die auf dem Schlachtfeld schwer zu übersehen sind. Zur Tarnung wurden Panzer von Anfang an mit Tarnfarben bestrichen, einfarbig oder in verschiedenen Flecktarnmustern. Die Besatzung montierte Pflanzen und Gestrüpp auf das Fahrzeug oder bestrich es mit Kalk bei einsetzendem Schneefall, um es an den Einsatzort anzupassen. Im Einsatz suchte sie Deckung, um möglichst spät gesehen zu werden. Zur Unterstützung eines Rückzugs oder Angriffs konnten sie wie die Infanterie als Tarnmittel „Nebel“ einsetzen. Zu diesem Zweck wurden deutsche Panzer ab 1939 mit Vorrichtungen zum Abwurf von Nebelkerzen ausgestattet. Nebelkerzen sind Rauchgranaten, die nicht explodieren, sondern über eine gewisse Zeit Rauch abgeben, um die Umgebung um das Fahrzeug einzunebeln.

    Die Nahverteidigungswaffe ersetzte die bestehenden Systeme zum Nebelabwurf und wurde ab 1944 in diverse Kampfpanzer, Panzerjägerwagen und Panzerspähwagen montiert, zum Beispiel in die „Tiger“-Modelle. Die Vorgängersysteme, die Nebelkerzenabwurfvorrichtung und das Nebelwurfgerät, wiesen einige Nachteile auf. Ihre mit der Ladung gefüllten Behälter befanden sich in beiden Fällen an der Außenseite des Panzers. Sie konnten durch feindlichen Beschuss von außen ausgelöst werden und damit die Sicht der Besatzung behindern. Die Behälter konnten zudem nicht von innen nachgeladen werden.

    Die Nahverteidigungswaffe war flexibler und sicherer: Sie war im Turm eingebaut und um 360 Grad drehbar. Die Höhenrichtung lag unveränderlich bei 50 Grad, das heißt der Winkel, aus dem das Geschoss abgefeuert wurde, konnte nicht verändert werden. Mit ihrer Panzerplatte auf der Oberseite der Öffnung war die Nahverteidigungswaffe zudem vor Splittern geschützt und musste nur bei Benutzung geöffnet werden. Sie beinhaltete ein System, mit welchem unterschiedliche Ladungen abgefeuert werden konnten. Die Verschlussklappe an der Unterseite des Wurfbechers wurde geöffnet, der Verschlussstopfen, der gegen das Eindringen von Regenwasser schützte, entfernt und beladen. Als Ladung konnten Nebelkerzen, Granaten, Rauchsichtzeichen und Leuchtgeschosse verwendet werden. Nach dem Schließen der Klappe konnte das Geschoss mithilfe eines Abzughahnes abgefeuert werden. Die Öffnung konnte jedoch auch mit einer Kampfpistole genutzt werden, die Sprengpatronen mit Zeitzünder und Leuchtmunition verschießen konnte. Die Pistole wurde hierzu aus der Öffnung herausgehalten. Die Sprengpatrone konnte bis zu 10 Meter vom Fahrzeug entfernt auslösen, ihre Splitter flogen jedoch bis zu 100 Meter weit. Die Luken des eigenen Panzers mussten daher bei Benutzung geschlossen gehalten werden, um die eigene Besatzung nicht zu gefährden. Die Sprengpatronen sollte zur Nahverteidigung gegen feindliche Infanteriesoldaten eingesetzt werden, um das eigene Fahrzeug zu schützen. Aber auch der zinkbasierte Rauch der Nebelkerzen war nicht ungefährlich, die eingesetzten Chemikalien konnten die Haut und Atemwege schädigen und gelten als krebserregend.

    Das Schnittmodell zeigt die Nahverteidigungswaffe, als wäre sie aus einem Panzerturm mit einem Teil der Panzerung herausgeschnitten worden, wobei die roten Kanten die Schnittkanten darstellen. Der weiße Bereich stellt die Innenseite des Panzers dar, die weißen Stelen dienen nur zur Stabilisierung des Modells.

    Weitere Objekte des Monats …

  • Corona-Regeln

    Ab dem 03.04. gilt: Maske tragen erwünscht
    🧡 Schützen Sie sich und Andere 🧡

    Hygiene-Regeln

    Aufgrund der Corona-Pandemie gelten bis auf Weiteres ergänzend zu den Besuchsregeln folgende Auflagen für den Besuch:

    • Wir freuen uns, wenn sie zum Schutz für sich selbst, für andere Gäste und unsere Mitarbeiter:innen eine Maske tragen.
    • Sollten Sie erkrankt sein, verzichten Sie bitte auf einen Besuch.
    • Halten Sie sich an die Nies- und Hustetikette.