Stahl auf der Heide am 01. und 02. September

Am 01. und 02. September ist aufgrund unserer Veranstaltung Stahl auf der Heide kein regulärer Museumsbesuch möglich.

WICHTIG: Die Veranstaltung ist ausverkauft und es gibt KEINE Tageskasse.

Objekt des Monats 08/2018

Beim Objekt des Monats erzählen wir die (Kurz-) Geschichte eines besonderen Objekts aus dem Panzermuseum.
Da wir uns bemühen auch besonders Stücke aus dem Depot vorzustellen, finden sich hier auch ungewöhnliche Objekte und spannende Geschichten.

Große Ordensspange (Trageweise Bundeswehr)

Inventarnummer: DPM 3.2449.1-5

Die Ordensspange trägt das Eiserne Kreuz Zweiter Klasse, die Medaille Winterschlacht im Osten sowie zwei Wehrmachtsdienstauszeichnungen für je 4 und 12 Jahre. Doch sie stammt nicht aus der Zeit des Nationalsozialismus, sondern wurde von einem Bundeswehrsoldaten getragen.

1945 verboten die Alliierten das Tragen von militärischen Auszeichnungen, mit der Gründung der Bundesrepublik ab 1949 wurde dieses Verbot grundsätzlich wieder aufgehoben. Trotzdem dauerte es noch einige Jahre, bis 1957 das Gesetz über „Titel, Orden und Ehrenzeichen“ verabschiedet wurde. Demnach durften Auszeichnungen von vor 1933 uneingeschränkt und eine Auswahl von 1934 bis 1945 getragen werden. Die Orden und Ehrenzeichen aus der Zeit des Nationalsozialismus durften fortan nur in einer abgeänderten Variante getragen werden: Als eine Version ohne nationalsozialistische Embleme – allen voran das Hakenkreuz. Diese Regelung galt auch für alle durch das Gesetz wieder erlaubten Kriegsauszeichnungen. Einige Auszeichnungen blieben auch mit dem Gesetz von 1957 verboten, so beispielsweise das Bandenkampfabzeichen.

Der ehemalige Träger dieser Ordensspange gehörte der 7. Panzer-Division der Wehrmacht an. Mit ihm zogen sich zur Aufstellung der Bundeswehr im Jahr 1955 auch viele andere ehemalige Wehrmachtsoldaten den Rock des Bürgers in Uniform über. Gesinnungsprüfungen der Wiederverwendeten fanden kaum statt. So wenig sich die Bundeswehr in ihren Anfangsjahren personell ohne die ehemaligen Wehrmachtsoldaten bilden konnte, so wenig war es der neuen Streitkraft mit den alten Soldaten möglich, die Traditionen der Wehrmacht gänzlich hinter sich zu lassen.

Die weitgehend unbeliebte neue Armee konnte in den Zeiten des Wirtschaftsbooms nicht ausreichend neue Soldaten gewinnen, zudem förderten die Alliierten die Besetzung von höheren Dienstposten mit Soldaten mit Gefechtserfahrung gegen die Sowjetunion, was im erstarkenden Ost-West-Konflikt als Vorteil gesehen wurde. Da war es zur Motivation dieser Männer nur konsequent, wenn diese auch ihre Auszeichnungen tragen durften: Die Medaille Winterschlacht im Osten wurde nur an diejenigen verliehen, welche am Krieg gegen die Sowjetunion im Winter 1941/42 beteiligt waren, weshalb sie auch „Gefrierfleischorden“ genannt wurde.

 

Weitere Objekte des Monats …

Stahl auf der Heide – Informationen für Ticketbesitzer

Liebe Ticketkäuferin, lieber Ticketkäufer,

damit die Vorfreude auf Stahl auf der Heide noch ein wenig steigt, bekommen Sie hier Programm und Plan des Geländes und ein paar Hinweise zur Veranstaltung. Hier finden Sie außerdem diese Informationen in druckbarer Form, unseren Übersichtsplan und das Programm.

Parkplätze:

Der Weg zu Parkplätzen und Museum ist gut ausgeschildert. Bitte folgen Sie den Anweisungen der Ordner; diese sind per Funk verbunden und wissen, wo noch Parkplätze vorhanden sind.
Wichtig: Bitte parken Sie am Samstag NICHT bei den Discountern. Damit riskieren Sie die Zukunft der Veranstaltung. Für diese sind wir auf die Parkerlaubnis der Einzelhändler für den Sonntag angewiesen.

Einlass & Tickets:

Bereits ab 09:30 Uhr am Samstag und 09:00 Uhr am Sonntag können Sie auf das Gelände. Bitte helfen Sie uns, den Einlass so zügig wie möglich zu gestalten: Nutzen Sie bitte an 2 Toren alle 12 Eingänge. Die Position der Tore finden Sie auf dem Übersichtsplan. Folgen Sie den Anweisungen der Ordner. Es werden Taschenkontrollen durchgeführt. Bitte vergessen Sie Ihre Tickets nicht. Bitte beachten Sie, dass es KEINE Tageskasse geben wird.

Mobilitätseingeschränkte Besucher:

Sollten Sie auf einen Rollstuhl angewiesen oder mobilitätseingeschränkt sein, nehmen bitte VOR der Veranstaltung Kontakt auf unter events @ daspanzermuseum.de .

Bitte beachten:
  • In allen Ausstellungshallen und der Cafeteria besteht Rauchverbot, dies gilt auch für E-Zigaretten.
  • Bitte essen und trinken Sie nicht in den Ausstellungshallen.
  • Bitte klettern Sie nur auf freigegebene Exponate.
  • Hunde dürfen nicht mit auf das Gelände. Bitte lassen Sie Ihre Hunde nicht bei extremen Temperaturen im Auto.
  • Das Tragen von verfassungsfeindlichen Symbolen wird im Panzermuseum nicht geduldet, bei Zuwiderhandlung machen wir von unserem Hausrecht Gebrauch. Dies gilt auch für Kleidung und Accessoires, die nach unserem Empfinden gegen Sitte und Anstand verstoßen.
  • Taschenkontrolle: An den Eingängen werden Taschen kontrolliert. Wir bitten um Verständnis. Lassen Sie problematische Objekte, wie Waffen, Werkzeug o. ä. bitte Zuhause.
  • Änderungen und Neuigkeiten finden Sie auf daspanzermuseum.de oder facebook.com/DasPanzermuseum
Ansprechpartner:

Unsere Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer erkennen Sie an den neongelben Westen mit Museumslogo. Bei Fragen helfen sie gerne weiter.

Foto- und Filmaufnahmen:

Bei der Veranstaltung werden Fotos und Filme durch uns erstellt. Mit Betreten der Veranstaltung erfolgt die Einwilligung zur unentgeltlichen Veröffentlichung der Bilder für werberische Zwecke im Sinne des Museums, ohne dass es einer ausdrücklichen Erklärung der betreffenden Person bedarf (z.B. Gruppenbilder o. atmosphärische Fotos). Die Bilder werden in der IT-Infrastruktur des Museums (für Museumszwecke) und der ausführenden Agentur (zur Bearbeitung und Archivierung) gespeichert.

Erste Hilfe:

Medizinische Hilfe finden Sie am Haupteingang und am Sonntag auch auf dem Freigelände. An beiden Tagen sind auch Fußstreifen unterwegs.

DasPanzermuseum wünscht Ihnen eine sichere Anreise und viel Spaß bei Stahl auf der Heide 2018!

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