Das Museum

Offizielle Träger des Hauses sind die Stadt Munster und die Bundeswehr. Dabei organisiert die Stadt den Museumsbetrieb und die touristischen Belange durch das Museumsteam, während die Bundeswehr durch die Lehrsammlung der Panzertruppen und Heeresaufklärungstruppe am Ausbildungszentrum Munster die Masse der Exponate stellt und erhält.

Der „Verein der Freunde und Förderer des Deutschen Panzermuseums Munster e. V.“ unterstützt durch Mitgliedsbeiträge, Kritik und Anregungen die Arbeit des Museums. Der Beirat, der sich aus Vertretern von Politik, Militär und Wissenschaft zusammensetz, berät das Haus.

Eine weitere und unverzichtbare Gruppe sind die sogenannten „Hobbykommandanten“. Diese ehrenamtlichen Mitarbeiter übernehmen die technische Wartung und (falls notwendig) die Instandsetzung der Fahrzeuge. Ihre Arbeit ist unerlässlich für die Arbeit des Museums.

 

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Der Förderverein

Verein der Freunde und Förderer des Panzermuseums Munster e.V.

Ein Haus wie das Panzermuseum muss sich ständig weiterentwickeln, um auf dem neusten Stand der Forschung zu bleiben. Dazu ist die Unterstützung durch einen Förderverein von größter Wichtigkeit.

Der Förderverein unterstützt das Museum dreifach:

  • Erstens durch Anregungen und Ideen, die aus seinen Reihen an das Museum herangetragen werden.
  • Zweitens fördert der Verein aus den Beiträgen Projekte des Museums: So wurden in den letzten Jahren mit Mitteln des Fördervereins Medienstationen, Anschaffung von Exponaten, Sonderausstellungen, der Praktikantenbetrieb und vieles mehr finanziell unterstützt.
  • Drittens organisiert der Verein die Arbeit des wissenschaftlichen Beirates des Museums.

Werden Sie Mitglied im Förderverein!
Fördern Sie das Museum durch Ihre Anregungen und Ihren Jahresbeitrag. Sie gestalten dadurch die Kulturlandschaft: Tragen Sie dazu bei, dass die moderne Militärgeschichte in Deutschland noch bekannter wird und noch mehr Interessierte anspricht. Als Mitglied genießen Sie dauerhaft freien Eintritt im Panzermuseum!

Senden Sie das ausgefüllte Beitrittsformular bitte per Fax an: +49 (0) 5192 / 130 99 99. Sie können es auch E-Mail übermitteln.

Vorstand

Geschäftsführung

Geschäftsführer Walter Lischitzki

Postadresse:
Verein der Freunde und Förderer des Deutschen Panzermuseums Munster e.V.
Rathaus
Walter Lischitzki
Wilhelm-Bockelmann-Str. 32
29633 Munster

+49 (0) 5192 – 899 154 oder E-Mail

 

Eintrittsformular

Eintrittsformular für den Verein   Das ausgefüllte Eintrittsformular senden Sie bitte per Fax an: + 49 (0) 5192 / 130 99 99.

Dokumente des Fördervereins

 Mitgliederversammlung 2017

 

 

 

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Spenden

Sie möchten das Panzermuseum finanziell fördern? Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Sie können das Geld entweder bei Ihrem nächsten Museumsbesuch in die Spendenbox nahe der Kasse werfen. Oder Sie können uns das Geld überweisen:

Kreissparkasse Soltau
BLZ 258 516 60
Konto-Nr. 489435,
IBAN: DE 4325851660 0000 4894 35
SWIFT-BIC: nolade 21 sol
Verwendungszeck: „Spende an das Panzermuseum“

Um eine Spendenbestätigung zu erhalten, teilen Sie bitte Postanschrift und (falls vom Konto abweichend) Ihren Namen dem Förderverein mit.
Ansprechpartner ist der Geschäftsführer des Vereins, Herr Walter Lischitzki:  + 49 (0) 5192 / 898 334 oder E-Mail

Sachspende: Sollten Sie eine Sachspende in Erwägung ziehen, kontaktieren Sie bitte unser Depot.
Bei Interesse können Sie sich bereits online das Objektannahmeformular ansehen und, wenn gewünscht, auch ausfüllen.

 

Ehrenamt

Hobbykommandanten im Panzermuseum

Die Hobbykommandanten im Panzermuseum sind eine Gruppe von ehrenamtlichen Helfern, die die Lehrsammlung bei der Pflege, Wartung und Präsentation der Exponate unterstützen. Sie führen bei ausgewählten Fahrzeugen Warmlaufphasen durch und beseitigen kleinere Mängel mit den zur Verfügung stehenden Bordmitteln. Die Hobbykommandanten treffen sich immer am ersten Donnerstag im Monat im Panzermuseum. Nach einer kurzen Teambesprechung beginnen die Hobbykommandanten mit den jeweiligen Arbeiten an ihren Fahrzeugen.

Außerdem findet mehrfach im Jahr der “Panzer des Monats“ und einam im Jahr „Stahl auf der Heide“ im Panzermuseum statt. An diesen Tagen öffnen die Hobbykommandanten ihre Panzer und bieten so den Besucherinnen und Besucher einen seltenen Blick in das Innere der Exponate.

Als ehrenamtlicher Hobbykommandant bekommt man einen Ausweis, der über das ganze Jahr kostenlosen Eintritt ins Panzermuseum gestattet.

Ab September 2015 haben wir uns aufgrund des großen Interesses einen vorübergehenden Aufnahmestop verordnet. Wir bitten um Verständnis. 

Wie wird man Hobbykommandant?

  1. Nach Bewerbung und Einladung zum ersten Hobbykommandantenabend
  2. vorläufige Zuordnung in ein Team
  3. nach mehrfachem Erscheinen und Feststellung der Neigung und des persönlichen Interesses erfolgt dann die endgültige Zuordnung zu einem Team
  4. danach wird der Hobbykommandantenausweis, eine Panzerkombi und eines Wappens des KdtBtl ausgegeben

Kontakt Lehrsammlung der Panzertruppen und Heeresaufklärungstruppe am Ausbildungszentrum Munster:

Postfach 1151
Am Park 331
29633 Munster

+ 49 (0) 5192 / 98 26 41 81 oder E-Mail

Exponate

Mit Betreten des Museums begibt sich unsere BesucherInnen auf eine Reise durch die Militärgeschichte. Der orange Faden dient dabei auf den über 10.000 qm² Ausstellungsfläche als Reiseleiter durch die Entwicklung der deutschen gepanzerten Truppen im 20. Jahrhundert. Die Dauerausstellung des Deutschen Panzermuseum Munster umfasst ca. 6.000 Exponate und erstreckt sich über 5 Hallen.

Die Exponate umfassen Panzer aller Art (Kampfpanzer, Schützenpanzer, Flakpanzer, Sturmgeschütze, Spähpanzer, Panzerartillerie usw.), militärische Lastkraftwagen, Personenkraftwagen und Motorräder. Neben militärischen Panzerfahrzeugen kann man auch zahlreiche Handfeuerwaffen aller Art (Gewehre, Sturmgewehre, Maschinengewehre, Blankwaffen, Panzerbüchsen, Pistolen etc.), Uniformen, Orden und Ehrenzeichen, Turmtrainer, Funkgeräte und Zieloptiken, sowie Ausrüstung aller Art im DPM entdecken.

Dem Besucher werden aber nicht nur technische Details zu den einzelnen Exponaten geliefert, sondern er erhält einen Einblick in den historischen Hintergrund der Fahrzeuge. Hier spielen Kultur und Sozialgeschichte, Wirtschaftsgeschichte und Politik eine wichtige Rolle.

Im Eingangsbereich sind die Ursprünge der gepanzerten Streitkräfte dargestellt. In der Halle 1 findet der Besucher Panzer, Geschütze und Motorräder des Ersten und Zweiten Weltkrieges, die auf einem Rundgang chronologisch geordnet sind. In den „Elementen des Krieges“, einem separaten Raum innerhalb der Halle 1 sind Militärspielzeug, Handwaffen, Uniformen und Orden ausgestellt.
In Halle 2 sind die Panzer und Fahrzeuge der NVA und der Bundeswehr ausgestellt. In der dritten Halle sind neuere Modelle der Bundeswehr und anderer Armeen wie der israelischen und schwedischen Armee ausgestellt. Seine Reise durch die Militärgeschichte beendet der Besucher in einem nachgestellten Lager der Bundeswehr, wie es heute in Afghanistan stehen könnte.

Am Ende der Dauerausstellung findet man Museumsshop und Cafeteria.

Benjamin-Zitat

WER ABER DEN FRIEDEN WILL, DER REDE VOM KRIEG.“

Seit Mai 2016 prangt dieses Zitat des Philosophen Walter Benjamin (1892-1940) am Deutschen PanzermuseumMunster.
Wer war der Mann?

Walter Benjamins wirkte als Übersetzer (unter anderem von Proust, Balzac und Baudelaire) und als Philosoph. Sein Denken umkreiste die Schnittstellen von Sprache und Erkenntnis, von Literatur und Philosophie. Er war mit Brecht und Adorno befreundet, beschäftigte sich mit dem dialektischen Materialismus und wird dem erweiterten Kreis der Frankfurter Schule zugerechnet. Vor allem jedoch war er ein Freigeist, undogmatisch und ungebunden. Seine Werke sind zu seinen Lebzeiten nur wenig rezipiert worden; seit den 1960er Jahren jedoch gilt Benjamin als einer der großen Denker des 20. Jahrhunderts. Der Deutschlandfunk nannte ihn 2014 „eine der Lichtgestalten der deutschen Philosophie.“

Ein Berührungspunkt zwischen seiner Arbeit und der Museumswelt ist vor allem der Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit“ von 1935, in dem er den Begriff der „Aura“ herausarbeitete. Dieser Begriff ist bis heute ein zentraler Begriff der Museumsarbeit.

Als (assimilierter) Jude und (unorthodoxer) Kommunist in Deutschland wählte Benjamin 1933 das Exil, in dem er 1940 aus Angst vor einer Auslieferung an die Nationalsozialisten mit nur 48 Jahren Suizid beging.

Woher stammt dieses Zitat?

Das gewählte Zitat stammt aus dem Aufsatz „Friedensware“, einer Rezension des Buches „Flügel der Nike – Buch einer Reise“ (von Unruh) aus dem Jahre 1926. In diesem Buch geht Benjamin hart mit einem Pazifismus ins Gericht, der sich in Anschein und Habitus erschöpft. Er kritisiert, dass ein Pazifismus nichts nutze, der nicht die Kraft habe, sich offen und kritisch mit eben dem Krieg zu befassen, den er ablehnt. So ein unkritischer Pazifismus sei strukturell kaum mehr als ein moralisches Feigenblatt und oft ein nützliches Lippenbekenntnis für diejenigen, die in ihrem Innersten den Krieg doch für ein probates Mittel halten.

„Si vis pacem para bellum“ Wenn du Frieden willst, rüste zum Krieg. Marcus Tullius Cicero. Benjamin kannte diese antike Vorlage mit ziemlicher Sicherheit und kopierte sie hier keineswegs einfach. Die römische Redewendung zielt darauf ab, Frieden mit der Androhung und, wenn nötig, mit der Ausübung kriegerischer Gewalt zu erzwingen. Dies passt in eine Kultur, in der Krieg ein normales, handhabbares Mittel der politischen Auseinandersetzung war.

Benjamins Zitat will diesen Ansatz nach der Erfahrung des unkontrollierten, industriellen Massenschlachtens des Ersten Weltkrieges weiterentwickeln. „para bellum“ würde unter den Vorzeichen des Totalen Krieges keinen „pacem“, sondern nur endloses Leid und totale Vernichtung bringen. Wenn er aber unführbar geworden ist, muss die Menschheit Krieg künftig komplett vermeiden. Und um dies zu erreichen, müssen die unfassbaren Schrecken des im Jahre 1928 modernen Krieges ungeschönt und krass gezeigt, besprochen, erinnert werden – um jeder Versuchung zur Kriegführung den Boden zu entziehen. Eine kleine Änderung in der Wortwahl, eine große Änderung in der Aussage.

 

Und warum dieses Zitat am Panzermuseum?

Das Deutsche Panzermuseum Munster ist durch seine kommunalen und militärischen Träger eine Institution der Bundesrepublik Deutschland. Das Museum vertritt aktiv die Werte dieses Staates, zu denen auch die Ablehnung von Krieg als Instrument zählt, soweit dies irgend möglich ist. Sein Werkzeug dazu ist, die Besucherinnen und Besucher zur fundierten, kritischen und selbstständigen Auseinandersetzung mit dem Krieg anzuregen.

Der Satz ist eine wunderbar kondensierte Antwort auf die beiden häufigsten Kritiken am Museum: „Ein Panzermuseum braucht niemand.“ und „Sowas verherrlicht doch nur den Krieg.“ Das Zitat des Philosophen packt beide Einwände an der Wurzel: Wir reden vom Krieg, weil wir den Frieden wollen.

Ist dieser Satz in Munster nun nur ein nützliches Lippenbekenntnis oder eben doch echte Überzeugung? Kann die Logik überhaupt funktionieren oder sind es nur schöne Worte? Und wenn man von Krieg redet – wohin führen einen die Gedanken? Das sollen die Besucherinnen und Besucher des Panzermuseums selbst herausfinden. So lässt Benjamins Satz sie hoffentlich angeregt und kritisch das Museum betreten.

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Informationen für Ticketkäuferinnen und Ticketkäufer

Damit die Vorfreude auf Stahl auf der Heide noch ein wenig steigt, bekommen Sie hier Programm und Plan des Geländes und ein paar Hinweise zur Ve...

Wenn Sie über die A7 zu uns kommen, beachten Sie bitte, dass die B71 streckenweise vollgesperrt ist. Folgen Sie ab der Abfahrt Soltau/Ost der U1, dann erreichen Sei uns etwas 5-10 Minunten später....

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Ab sofort können Sie im Onlineshop von Reservix die Tickets aus dem zweiten (und letzten) Kontingent für Stahl auf der Heide 2017 kaufen.

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Veranstaltungen im Panzermuseum in 2017
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